• Fokker E.III - XL

    Fokker E.III - XL

    Fokker E.III XL : Flugzeugmodell aus unserem Semi Scale Holzbausatz. Das Modell wurde aus dem Bausatz der "kleinen" Fokker weiterentwickelt..

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    Fokker E.III - XL

    Bei einem Maßstab von 1:3 kommt schon echtes Großmodellfeeling auf. Die Details sind ebenso vorhanden wie bei unserer kleinen Fokker.

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    Die Rumpflänge ist 2400 mm. Unter der Bespannung ahnt man das Rumpfgerüst. Dies ist ein Stecksystem aus Frästeilen in Schwalbenschwanz-Technik.

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    Unter der großen Motorhaube arbeitet ein MOKI S180 Sternmotor. Wir haben die Haube für diesen Motor abweichend von den Scale-Maßen verlängert. Anpassungen sind möglich.

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    Fokker E.III - XL

    Start zu einem Patrouillenflug auf dem Modellflugplatz des MFSC Dädalus e.V. in Essen. Bei Halbgas reichen wenige Meter Startstrecke zum Abheben.

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    Fokker E.III - XL

    Spannweite 3260 mm, Gewicht 17 Kg. Der MOKI S180 hört sich im Flug an wie ein "Großer". Das Gesamtbild passt. Etwas Smoke macht die Show perfekt.

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    Fokker E.III - XL

    Ein Flugbild wie ein Original. Das Fahrwerk und die Verspannung sind scale! Niedrige Überflüge sind die Paradedisziplin der Fokker E.III - XL.

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Video von unserer Fokker E.III - XL

 

Das Video zeigt den ersten Rollout und den erfolgreichen Erstflug am 07.04.2013

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Fokker E III - XL1:3 Scale | Spannweite 3260 mm

Modell Dokumentation

Die Fortsetzung einer Erfolgsgeschichte

Es ist Sonntag, der 07. April 2013. Nach einem langen, kalten Winter mit viel Kälte, Regen, Schnee und Wind scheint heute die Sonne von einem strahlend blauen Himmel. Die Temperaturen klettern auf zweistellige Werte, man kann sogar einige Zeit ohne dicke Jacke draußen verbringen. Der Wind weht nur leicht ... DARAUF HABEN WIR ALLE GEWARTET!

Frühlingsgefühle heißen bei Modellfliegern, dass die neuen Flugzeuge, die über den Winter im Bastelkeller entstanden sind, zum Flugplatz gebracht und in Betrieb genommen werden. Bei uns ist es die große Fokker E.III XL im Scale-Maßstab 1:3.  Sie ist eine Weiterentwicklung aus dem erfolgreichen Bausatz unserer "kleinen" Fokker mit 2600 mm Spannweite, die wir auf der Prowing 2012 vorgestellt haben. Die "Kleine" fliegt so gut und macht so viel Spass beim Bauen und Fliegen, dass irgendwann einer sagte (war es Andre? oder Axel? oder beide?): "Das müsste doch auch noch größer gehen. Wie wäre es, wenn man den Maßstab auf 1:3 vergrößert?" Es war wohl mal wieder eine unserer Runden, bei einer solchen ist auch die kleine Fokker entstanden, Sie können es in der Modell-Dokumentation nachlesen. Wir nennen es natürlich nicht "Runde", sondern "Italienischer Abend". Meist gibt es Nudeln oder Pizza - daher die Bezeichnung - und wir schauen und Fliegerfilme an. Unser Lieblingszitat kommt aus einem Filmepos, dessen Hauptdarsteller seiner Frau immer wieder versichert, dass er sie mehr als alles in der Welt liebe ... "AUSSER BEI FLUGWETTER" - wie sie daraufhin so treffend bemerkt. Doch zurück zur Fokker. Mir kam natürlich angesichts der Größe einer Fokker im Maßstab 1:3 gleich ein Sternmotor in den Sinn. Und wenn schon Stern, dann ein MOKI. Der zweite Gedanke kreiste dann um die Frage, wie das finanziell alles passen sollte. Letztendlich musste es passen, es gab keine Alternative. In das Runde muss ein Stern, so war die einhellige Meinung. Gesagt, getan.

Konstantin Maier zauberte wieder einmal einen Bausatz, der allen die Verzückung ist Gesicht schrieb. Hier konnten wir zum ersten Mal die schon für die kleine Fokker angedachte neue Bautechnik für den Heckausleger bewundern. Konstantin hatte Frästeile mit Steckverbindunden in Schwalbenschwanz--Technik erstellt, die wie gewohnt perfekt ineinander passten. So entfiel die Kleinarbeit, die die herkömmliche Stäbchenbauweise normalerweise mit sich bringt. Axel war nicht mehr zu bremsen und baute jeden Tag alles ein, was ihm geliefert wurde bzw. erstellte selbst das Fahrwerk und die anderen Metallteile, um keine Zeit zu verlieren. Als der Flieger Gestalt annahm und das erste Mal aufgebaut im Keller stand, verneigten wir uns alle - wir mussten schließlich unter den Flächen durchtauchen, um die andere Seite des Basteltisches zu erreichen. Als dann noch der Motor unter Haube Platz nahm, war es für Andre klar, dass die Werknummer 2 sein Exemplar werden würde.

Heute sollte es dann soweit sein. Bei Kaiserwetter sollte der Rollout stattfinden. Was man halt so macht, wenn ein neues Modell auf den Flugplatz kommt. Motor laufen lassen, die Kiste mal ein wenig über die Bahn scheuchen, schauen wie sie sich verhält usw.  Der Motor entwickelt mit der Menz 30 x 12 einen Standschub von satten 38 Kg. Das Modellgewicht beträgt dagegen bloß 17 Kg. Die Motorisierung sollte also für angenehmes Fliegen reichen ...  Im Leerlauf dreht der Motor schon jetzt die Latte mit entspannten 1200 Touren, bei Vollgas gehts rauf bis auf 5000 Umdrehungen pro Minute. Die Lärmmessung ergab einen Wert von 71 dBa in 25 Meter Entfernung. Alles locker im grünen Bereich.

Wir waren alle hellauf begeistert von dem MOKI. Alleine der Sound schafft Gänshaut-Feeling pur.

Schließlich sagte Axel, dass er die Fokker nur mal etwas Rollen lassen wolle. Ich hatte schon Fotos gemacht und nahm nun die Video-Kamera zur Hand, um die ersten Versuche zu filmen. Was dann kam, kennt der eine oder andere Modellbauer vielleicht. Axel hat einfach Gas stehen lassen und schon war sie in der Luft. 5 Meter Rollstrecke bei Halbgas, mehr ist nicht nötig fürs Abheben. Den kompletten Erstflug haben wir als Video festgehalten. Schauen Sie selbst, wie schön sich das Modell starten, fliegen und landen lässt. Die Flugeigeschaften sind absolut überzeugend.

Giant Scale vom Feinsten mit dem besten Zubehör

Für unsere Fokker E.III XL haben wir nicht etwa nur die kleine Fokker in der Fräse "großgezogen". Nein, es ist vielmehr ein komplett überarbeitetes Modellflugzeug entstanden, dessen Maße und Flugleistungen vorher berechnet und so gut wie möglich auf den angestrebten Maßstab angepasst wurden. So ist die Fläche in Länge und Tiefe nun in dem großen Maßstab näher am Original als bei der kleinen Fokker, weil hier unsere Überlegungen zur Flächenbelastung diese Annäherung an die Scale Maße nahelegten. Der Rumpf ist exakt im Scale Maßstab, bei den Ruderflächen gibt es nur kleine Abweichungen.

Das Fahrwerk wurde überarbeitet und für die Größe und das Gewicht verstärkt. Unsere Fokker-Fahrwerke werden in Handarbeit entwickelt, getestet und dann in kleiner Serie gefertigt. Gleiches gilt für alle anderen Metallteile, wie den Dom, die Hecksporn-Stütze und die Anlenkung für das Pendelhöhenruder. Für alle Teile wurde eine Helling gefertigt, um bei manueller Fertigung die bestmögliche Präzision zu erreichen. Der Käufer erhält alles einbaufertig und muss sich über den Zusammenbau keine Gedanken mehr machen.

Um den Bauaufwand zu minimieren, haben wir den Heckausleger der Fokker E.III XL gleich in unserem neuen Stecksystem gefertigt. Das heißt, Sie erhalten große Frästeile, die Sie mittels Schwalbenschwanztechnik zusammenstecken. Über Spanten wird der rechte Winkel eingehalten. So können Sie das Heck sogar ohne Kleber zusammenbauen und auf dem Baubrett kontrollieren, ob alles am richtigen Platz ist. Stabilität erhält das Sperrholz durch die Anbringung von Balsaleisten, die von innen angeklebt werden. Der Verbund von Sperrholz und Balsa ist leicht, aber stabil. So sparen Sie sich viele Arbeitsstunden gegenüber dem Rumpfbau in Stäbchenbauweise. Für alle Verklebungen empfehlen wir übrigens Super Phatic Glue, den Sie bei uns im Online Shop erhalten. Er ist dünnflüssig, zieht in das Holz sehr gut ein und härtet geringfügig elastisch aus.

Die Tragflächen werden klassisch gebaut, das heißt, die Rippen werden auf die beiden Steckungsrohre aufgefädelt, ausgerichtet und verklebt. Die Anbringung am Rumpf erfolgt wie bei der kleinen Fokker mit einer zentralen Befestigung zur Stütze gegen ein Abscheren nach vorne. Die V-Form wird über die tragenden Flug- und Landeseile eingestellt, die auch die Flächen am Rumpf halten. Für das Schnelle Auf- und Abrüsten haben wir unsere bewährten Schnellspannschlösser vergrößert und wieder bei den Flugseilen unten in der Nähe des Fahrwerks eingesetzt. So lässt sich das Modell innerhalb weniger Minuten ohne fremde Hilfe flugfertig aufbauen und später wieder abbauen. Die Höhenruder sind mit jeweils nur einer Schraube befestigt und können abgenommen werden. So passt das Modell noch in einen Kombi, z.B. Opel Vectra Caravan.

Das Zubehör haben wir wie für alle unsere Modelle nur vom Feinsten gewählt. Für die Verspannung verwenden wir nylonumhülltes Edelstahlseil mit sehr hoher Tragkraft. Dazu werden Spannschlösser aus Messing und Aluminium eingesetzt. Kugelgelagerte Wirbel mit hoher Zugkraft verhindern ein Verdrillen der Seile beim Einstellen. Die Führung in den Ösen haben wir mit metallenen Schäkeln realisiert, damit wird ein Durchscheuern der Seile weitgehend verhindert. Die Scale-Ausbau-Teile wie Flächenkompass, Tankverschlüsse und Windschutzscheibe sind Schmuckstücke, die in Handarbeit gefertigt werden. Die Aufkleber werden geplottet und bestehen aus sehr hochwertigem Material mit langer Lebensdauer und großer Klebekraft. Für die Ruderanlenkung kommen große Scharniere und Kugelköpfe im Format M3 zum Einsatz.

Viele Details können Sie in der Bildergalerie mit 140 Bildern sehen. Dort haben wir die schönsten Bilder unserer Fokker E.III XL für Sie zusammengestellt.

Zum Schluss noch ein Hinweis für Modellbauer mit Ambitionen für die Teilnahme an Wettbewerben: Unsere Fokker E.III ist in der Formgebung weitgehend an das Originalflugzeug angelehnt. Für Semi-Scale oder Scale-Wettbewerbe ist dieses Flugzeugmodell jedoch nicht ausgelegt. Zu zahlreich sind die kleinen Änderungen, die wir vorgenommen haben und die im Ergebnis ein schönes, leicht zu bauendes und praxistaugliches Flugzeugmodell ergaben. Unsere Fokker E.III zeigt die charakteristischen Merkmale des markanten Vorbilds und ein ausgezeichnetes Flugverhalten, jedoch wären genau diese Veränderungen auch der Grund, weshalb sich ein Punktrichter bei der Wertung wohl eher zurückhalten würde. Dennoch: wir würden sie immer wieder so bauen und fliegen.

Technische Daten des Modells

Zum Schluss die technischen Daten des Modells im Überblick:

  • Scale Maßstab 1:3
  • Spannweite 3260 mm
  • Länge 2400 mm
  • Gewicht 17 Kg
  • Flächenbelastung 83 g / dm³
  • Maße der Tragflächen: 1520 mm x 600 mm
  • Höhe des Modells: 860 mm
  • Motorisierung:  MOKI 180 S
  • Durchmesser der Motorhaube: 380 mm außen und 340 mm innen. Die Länge ist passend für den Moki gewählt. Wenn Sie später mal einen anderen Motor einbauen wollen, liefern wir Ihnen die Haube in der gewünschten Länge.
  • Propeller: Menz 30 x 12 Zweiblatt (Holz)
  • Leerlaufdrehzahl: 1200 U/min.
  • Vollgasdrehzahl:  5000 U/min.
  • Standschub: 38 Kg
  • Lauststärke: 71 dBa in 25 Meter Entfernung.

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