• MiG-3-Modell-Showcase-1

    MiG-3 : Premium Scale Bausatz eines Jagdflugzeugs aus dem zweiten Weltkrieg. Ansicht des Holzmodells im Rohbau.

     

  • MiG-3-Original-Showcase-2

    MiG-3 : Fliegende Legenden - Eines der letzten noch fliegenden Originale auf einer Airshow in Russland. 12-Zylinder-V-Motor M-35A, Startleistung 990 kW (1.346 PS).

     

  • MiG-3-Modell-Showcase-3

    MiG-3 : Prototyp - erstellt aus dem Premium Scale Bausatz (Holzbausatz) von hobbykeller Modellsport. Spannweite 1980 mm. Motor: ZG26.

     

  • MiG-3-Original-Showcase-4

    MiG-3 : Seitenansicht (Zeichnung) einer rumänischen Maschine. Die Silhouette erinnert an eine P-51 Mustang. Jedoch kam die MiG-3 lange vor der Mustang zum Einsatz.

     

  • MiG-3-Modell-Showcase-5

    MiG-3 : Prototyp - erstellt aus dem Premium Scale Bausatz (Holzbausatz) von hobbykeller Modellsport. Das Hauptfahrwerk wird elektrisch betätigt. Auch das angelenkte Heckfahrwerk ist einziehbar.

     

  • MiG-3-Modell-Showcase-6

    MiG-3 : Prototyp - Voll GfK - Methanolmotor RCV 120. Alle Nieten und Kanten sind nachgebildet. Bis zur Serienreife sind noch einige Entwicklungsschritte notwendig.

     

  • Fokker-E-3-Modell-Showcase-1

    Fokker E.III : Flugzeugmodell aus dem Semi Scale Holzbausatz von hobbykeller Modellsport. Der Prototyp wurde in einer Null-Serie zusammen mit zwei weiteren Modellen von Axel Höpner gebaut.

     

  • Fokker-E-3-Modell-Showcase-2

    Fokker E.III : Das Modell wiegt 7,5 Kg bei einer Spannweite von 2600 mm. Als Antrieb kommt ein ZG38 mit rückwärtig montiertem Edelstahldämpfer zum Einsatz. Der Propeller ist ein 22 x 8 Menz.

     

  • Fokker-E-3-Original-Showcase-3

    Fokker E.III : Dieses Original wurde von Leutnant zur See Gotthard Sachsenberg geflogen. Stützpunkt war die 1. Marine Feldflieger Abteilung bei Mariakerke im November 1915.

     

  • Fokker-E-3-Modell-Showcase-4

    Fokker E.III : Das Modell kommt dem Flugbild des Originals sehr nahe. Das gesamte Fahrwerk und die Verspannung sind absolut scale!

     

  • Fokker-E-3-Modell-Showcase-5

    Fokker E.III : Modell oder Original? Das Modell aus unserem Semi Scale Holzbausatz im Licht der Abendsonne. Gleicht wirft die Bodencrew den Motor an und der Pilot startet zu einem Patrouillenflug.

     

  • Fokker-E-3-Modell-Showcase-6

    Fokker E.III : Das Modell macht auch am Boden eine gute Figur. Die Bespannung lässt die Flügelrippen gut erkennen. Gegenüber dem Original ist die Fläche um eine Rippe länger und um 4 cm tiefer.

     

  • Fokker-E-3-Modell-Showcase-7

    Fokker E.III : Es sind die kleinen Details, die einen Oldtimer so liebenswert machen. Manchmal sind es aber auch gerade diese Details, die den meisten Aufwand erfordern.

     

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hobbykeller Modellsport

auf der ProWing 2013

ProWing-LogoDie PROWING International hat sich vom Start weg als ein gelungenes Messekonzept zum Thema Flugmodellbau etabliert. Nach der Premiere im Jahr 2011, bei der fast alle Firmen aus dem Flugzeugmodellbau mit Rang und Namen vertreten waren, war auch die zweite PROWING International auf dem Flughafen Soest - Bad Sassendorf vom 04.-06.05.2012 ein voller Erfolg. Die Steigerung der Anzahl der Aussteller und der Zahl der Besucher war offensichtlich. Auch wenn das Wetter nur am Freitag gut war und das volle Flugprogramm abgewickelt werden konnte, so blieb am Ende doch das Fazit: Noch größer – noch besser – noch attraktiver!  Die PROWING bietet alles rund um Motorflugmodelle, Segelflugmodelle, Helikopter, Jets, Benzin- und Elektromotoren, Turbinen, Elektronik und Zubehör für ferngesteuerte Flugmodelle. Aber kein Schaum – kein Koax – kein Spielzeug! Und wenn das Wetter es erlaubt: Spektakuläres Schaufliegen der Aussteller – nonstop – ganztägig! Große Flieger-Fete am Samstagabend!

Warum wird die ProWing so gut von Ausstellern und Besuchern angenommen? Weil dort echter Modellbau zu sehen ist. Spielzeug und Billigprodukte aus Fernost sind verpönt. Und weil das von der JET-Power in Bad-Neuenahr bewährte Zusammenspiel aus Ausstellung, Verkauf und Live-Präsentation auf dem Flugplatz übernommen wurde. So kann man sich auf der ProWing nicht nur wunderschöne Bausätze anschauen und mit Modellbauern ins Gespräch kommen, man kann die Modelle auch im Flug bewundern und - mit dem nötigen Kleingeld ausgestattet - auch gleich eine Kaufentscheidung treffen.

Auch wir von hobbykeller Modellsport waren deshalb 2011 und 2012 mit dabei und sind schon wieder für 2013 dort angemeldet. Wir haben am Freitag unsere Modelle dem Publikum im Flug präsentieren können und auf dem Messestand wieder viel Lob und Bewunderung für die Rohbaumodelle der MiG-3 und der Fokker E.III bekommen.  Wir freuen uns darüber und danken für das rege Interesse der Modellbauer an unseren Bausätzen. Wir werden demnächst hoffentlich auf vielen Flugtagen Gelegenheit haben, unsere Modelle erneut zu zeigen und mit Interessenten ins Gespräch zu kommen. Wir sehen uns - spätestens auf der PROWING International im Mai 2013 ...

Fokker-E-3-Modell-ProWing-2012

Unsere Modellflugzeuge MiG-3 und Fokker E. III

Der Bau der Prototypen

Der Bau der ersten drei Modelle ist im Folgenden kurz zusammengefasst:

Aus Multiplexsperrholz, Kiefernleisten und Balsaleisten entstehen die Rumpfseitenteile. Nach Trocknung erfolgt der Zusammenbau der Seitenteile mit dem Motorspant und den 2 Spanten winkelgerecht auf dem Plan. Die hintere Sektion wird mit Balsa 10 x 10 mm verbunden und mit 10 x 5 mm Balsaleisten verstrebt. Im vorderen Bereich wird mit 2 mm Sperrholz nach Plan bis zum hinteren Spant verstärkt.

Der Verspannungsdom oben wird auf den dafür vorgesehenen Spant geschraubt und nach der Beplankung oben am Motorspant mit einer angelöteten Öse verschraubt.

Die Hamsterbacken als Übergang vom runden Motorspant auf den eckigen Rumpf werden aus GfK gefertigt und angeklebt. Der Tank liegt hinter dem Motorspant und wird mit einem 3 mm Balsastreifen gegen die Hitze des darunter liegenden Dämpfers isoliert. Der Dämpfer wird direkt an den Motor und von hinten an den Motorspant geschraubt.

Der Bau der Motorhaube geht recht einfach: 2 Spanten werden mit 4 Stegen verbunden und mit Sperrholz beplankt. Auf den vorderen Spant  wird 20 mm Balsa aufgeklebt und rund verschliffen. Die Haube und der Rumpf werden auf den Sperrholzteilen mit Aluminium-Litho-Blechen beklebt. Diese können je nach Vorbild blank belassen oder mit einer Topfbürste mit der Proxxon bearbeitet werden.

In das Heck werden nun die Anlenkung des Höhen- und des Seitenleitwerkes eingeklebt. Vorteil: Die Pendelhöhenruder können mit nur 1 Schraube gesichert und ohne Lösen der Anlenkung zum Transport abgenommen werden.

Danach wird der Rumpf komplett mit Solartex natur bebügelt. Auch die Aufnahme des Heckspornes wird angeschraubt. Das vorgefertigte Fahrwerk mit Verspannungsaufnahme wird angeschraubt. Die Federgelenke werden befestigt und das Gummiseil zur Federung wird stramm eingezogen. Das gesamte Fahrwerk einschließlich der Federung entspricht damit dem Original!

Die Anlenkung der Höhen-  und Seitenruder erfolgt mit zwei Hilfswippen, die wiederum von den  Servos betätigt werden. Damit sind die Zugkräfte der stramm eingestellten Seile vom Servo entkoppelt. Auf eine spielfreie und stramme Anlenkung ist wegen der Pendelruder zu achten!

Die Pendelruder und das Seitenleitwerk werden direkt auf dem Plan gebaut, verschliffen und mit Solartex bebügelt. Die Steckung des Höhenleitwerkes erfolgt aus Alurohr mit Kohlestab. Eine reine Steckung aus Kohlestäben verbietet sich wegen der Kerbgefahr.

Die Flächenrippen werden auf die Kohlestäbe direkt aufgefädelt und auf dem Plan ausgerichtet verklebt. Die Querruder sind danach auszuschneiden und  vorn zu verkasten. Die Formklötze aus Abachi zur Befestigung der Verspannung sind an den entsprechenden Rippen mit einzukleben. Nach sauberem Verschleifen wird wieder Solartex aufgebügelt.

Für ein möglichst original wirkendes Finish wird die Bespannung mit dem Pinsel in Flugrichtung mit Clou-Antiklack gestrichen. Maße und Position der Hoheitsabzeichen und Beschriftungen mussten noch im Internet recherchiert werden und wurden dann als zu plottende Aufkleber bei einem befreundeten Modellbauer in Auftrag gegeben.

Das fertige Modell hat nun eine Spannweite von 2600 mm und wirkt mit dem Maschinengewehr von Williams Brothers und der Pilotenpuppe in einem liebevoll ausgebauten offenen Cockpit richtig scale, auch wenn es das von den Maßen der Tragflächen her nicht ist. Wer es nicht weiß, wird es nicht bemerken.

Abschließend sind noch die tragenden Verspannungen der Fläche vorzunehmen. Dazu ist sehr sorgfältig die Einstellung mit Spannschlössern und EWD Waage zu überprüfen. Um einen einfachen Aufbau zu gewährleisten, werden zunächst die Landedrähte auf dem Dom oben eingehängt und mit einer M3 Stoppmutter gesichert. Mit den in den Flugdrähten enthaltenen Spannvorrichtungen werden die entspannten Seile untere am Fahrwerk vorn und hinten eingehängt und dann gespannt gesichert.  Einfacher geht’s nicht.

Der Antrieb erfolgt nach wie vor wegen der Wirtschaftlichkeit und des problemlosen Handlings mit einem  ZG38 in Verbindung mit dem rückwärtig zu montierenden Edelstahldämpfer von Toni Clark und einem 22 x 8 Menz Propeller. Die Leistung ist damit sowohl am Boden wie auch in der Luft mehr als ausreichend.

Impressionen unserer Modellbausätze